Schaltung EQ

Damit die tiefen und hohen Töne verändern werden können, haben wir unsere Grenzfrequenzen ungefähr bei 150 Hz und 2.5 kHz festgelegt. Daraus resultierten die ungefähren Größen der Bauelemente für die Filter. Der Tiefpass und der Bandpass für tiefe Frequenzen erhielten die tiefere Grenzfrequenz mit 150 Hz. Den Widerstand vereinbarten wir auf 10 k \(\Omega\). Mithilfe der Formel der Grenzfrequenz haben wir ungefähr 100 nF für die Kondensatoren erhalten.

\( f_g = \frac{1}{2\pi\cdot R \cdot C} \)

\( \Leftrightarrow C = \frac{1}{2\pi\cdot R \cdot f_g} \text{ mit R = } 10 \text{ k } \Omega \text{ , } f_g = 150 \text {Hz} \)

\( \Leftrightarrow C = 1.06 \cdot 10^{-7}\text{ nF} \approx 100 \text{ nF} \)

Die Berechnung der Bauelemente für den Hochpass und den Bandpass (hohe Frequenz) verlief analog, wie zuvor. Anstelle des Widerstandes haben wir die Größe des Kondensators mit 10 nF festgelegt. Der Widerstand muss ungefähr bei 6.4 k$\Omega$ liegen, damit die Grenzfrequenz bei ca. 2.5 kHz liegt. Da wir die Bauteile aus der E12-Reihe betrachtet haben, entschieden wir uns für einen Widerstand mit 6.8 k$\Omega$, der am nächsten der 6.4 k$\Omega$ lag. Da die Filter in der 1. Ordnung zu schwach dämpfen, haben wir uns entschieden, dass der Hochpass und Tiefpass Filter 2. Ordnung werden sollte. Somit haben wir hinter dem RC-Tiefpass/Hochpass einen weiteren RC-Tiefpass/Hochpass mit den gleichen Dimensionierungen kaskadiert. Damit die Steigung des Amplitudenganges des Bandpasses mit den restlichen Filtern passt, haben wir einen Bandpass 4. Ordnung eingesetzt. Zusätzlich haben wir hinter den Filtern invertierende/nichtinvertierender Verstärker eingebaut, die das Signal zum einen abgeschwächt/verstärkt haben und zum anderen Interferenzen in der Phase gelöscht haben.

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An den Enden der Filter befindet sich jeweils ein invertierender Verstärker, über welchen mit Hilfe von einem Potentiometer die ausgehende Amplitude entweder ungedämpft bleibt, oder stark abgeschwächt wird.
Über die Koppelwiderstände wird daraufhin das Signal in einem Knotenpunkt zusammengeführt und noch einmal abschließend verstärkt, um am Ausgang die Amplitude für den Ausgang anzupassen.