{"id":75,"date":"2018-07-15T13:20:54","date_gmt":"2018-07-15T11:20:54","guid":{"rendered":"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/?page_id=75"},"modified":"2018-07-15T21:37:53","modified_gmt":"2018-07-15T19:37:53","slug":"netzteil","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/gruppe-1-energie\/netzteil\/","title":{"rendered":"Netzteil"},"content":{"rendered":"<p>Da alle Ger\u00e4te und Bauteile, die wir f\u00fcr unser Auto-Gew\u00e4chshaus ben\u00f6tigen, eine bestimmte<br \/>\nBetriebsspannung haben und mit Gleichspannung (DC) arbeiten, m\u00fcssen wir<br \/>\ndie 230V Wechselspannung, die wir aus der Steckdose erhalten, auf die ben\u00f6tigte Gleichspannung<br \/>\nheruntertransformieren. Hierf\u00fcr ben\u00f6tigen wir zun\u00e4chst einen Transformator.<br \/>\nDer Transformator stellt uns dann auf der Sekund\u00e4rseite eine geringere Wechselspannung<br \/>\nzur Verf\u00fcgung. Durch den Gleichrichtung-Teil bekommen wir dann die gew\u00fcnschte<br \/>\nGleichspannung, welche wir letztendlich nur noch gl\u00e4tten m\u00fcssen, da die Bauteile mit<br \/>\nSchwankungen im Spannungsverlauf nicht konstant arbeiten k\u00f6nnen. Insgesamt sieht die<br \/>\nzu realisierende Schaltung wie folgt aus:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/Gleichrichter_glaetter.png\" alt=\"Abbildung 4: Gleichrichterschaltung mit Gl\u00e4ttung\" \/><br \/>\nAbbildung 4: Gleichrichterschaltung mit Gl\u00e4ttung<\/p>\n<p><strong>Der Transformator<\/strong><\/p>\n<p>Der Transformator (Trafo) ist ein grundlegendes Bauteil der Elektrotechnik. Er erf\u00fcllt<br \/>\nzwei wichtige Aufgaben: Zum Einen dient er als Spannungs\u00fcbersetzer, d.h. hohe\/niedrige<br \/>\nSpannungen auf der Prim\u00e4rseite werden zu niedrigen\/hohen Spannungen auf der<br \/>\nSekund\u00e4rseite &#8211; bei ann\u00e4hernd gleich bleibenden Leistungen &#8211; \u00fcbersetzt. Hierbei sind<br \/>\nSpannungsverh\u00e4ltnisse von mehr als 1:10 realisierbar.<br \/>\nPrim\u00e4r- und Sekund\u00e4rseite sind sie galvanisch getrennt, also kann die Spannung auf der<br \/>\nSekund\u00e4rseite eine andere sein als die auf der Prim\u00e4rseite.<br \/>\nAnzumerken sei an dieser Stelle, dass Trafos nur mit Wechselspannungen betrieben werden<br \/>\nk\u00f6nnen, da es sonst keine Induktion auf der Sekund\u00e4rseite geben kann. Bei einem Trafo<br \/>\nsitzen zwei Spulen auf dem selben Eisenkern. Das durch die anliegende Wechselspannungn<br \/>\nwechselnde Magnetfeld auf der Prim\u00e4rseite induziert eine Spannung auf der Sekund\u00e4rseite,<br \/>\ndie abh\u00e4ngig vom Windungsverh\u00e4ltnis der Spulen ist. Dies funktioniert auch mit mehr<br \/>\nals zwei Spulen. In der Abbildung unten sind der Aufbau und das Ersatzschaltbild eines<br \/>\nTrafos dargestellt.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/Trafo_ESB.png\" alt=\"Ersatzschaltbild des Transformators\" \/><br \/>\nAbbildung 5: Ersatzschaltbild des Transformators<\/p>\n<p>F\u00fcr unser Projekt ben\u00f6tigen wir einen Transformator, der die 230V Wechselspannung in<br \/>\n18V Wechselspannung transformiert. Hierf\u00fcr haben wir den Transformator in der unteren<br \/>\nAbbildung verwendet:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/prolab_trafo.png\" alt=\"\" \/><br \/>\nAbbildung 6: Transformator des Projektlabors<\/p>\n<p>Dies ist ein Trafo, bei dem man auf der Sekund\u00e4rseite unterschiedliche Spannungen<br \/>\nabgreifen kann. Bevor wir mit diesem Trafo arbeiten k\u00f6nnen, mussten wir ihn an unsere<br \/>\nBed\u00fcrfnisse anpassen. Daf\u00fcr haben wir die Anschl\u00fcsse, die wir nicht ben\u00f6tigen, mit<br \/>\nSchrumpfschl\u00e4uchen abgedeckt bzw. abgeschnitten. Nach der Anpassung sieht unser<br \/>\nfertiger Trafo so aus:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/prolab_trafo2.png\" alt=\"\" \/><br \/>\nAbbildung 7: Transformator des Projektlabors nach Pr\u00e4paration<\/p>\n<p><strong>Gleichrichtung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Gleichrichtung der Spannung haben wir uns f\u00fcr einen Zweiweggleichrichter<br \/>\nentschieden. Beim Zweiweggleichrichter, welchen wir u.a. aus GLET kennen, sind die<br \/>\nDioden so angeordnet, dass wir trotz Umpolung der Spannungsquelle\/ Sekund\u00e4rspannung<br \/>\nstets einen positiven Spannungsverlauf erhalten, also alle negativen Teile eines Spannungsverlaufs<br \/>\nauf der Zeitachse gespiegelt werden. Dies wird anhand folgender Abbildung<br \/>\nveranschaulicht:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/gleichrichter_theo.png\" alt=\"\" \/><br \/>\nAbbildung 8: Br\u00fcckengleichrichter<\/p>\n<p>Somit erhalten wir aus den 230V Wechselspannung eine Gleichspannung von ca. 18 V.<\/p>\n<p><strong>Gl\u00e4ttung<\/strong><\/p>\n<p>Damit die Bauteile so effizient wie m\u00f6glich arbeiten, ben\u00f6tigen wir einen konstanten<br \/>\nSpannungsverlauf. Diesen k\u00f6nnen wir anhand eines Gl\u00e4ttungskondensators realisieren<br \/>\n(wir verwenden zwei 4700\u03bcF-Kondensatoren). Nach der Gl\u00e4ttung erhalten wir folgenden<br \/>\nSpannungsverlauf:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/glaettung.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Abbildung 9: Spannungsverlauf nach Gl\u00e4ttung<br \/>\n<ins datetime=\"2018-07-15T13:49:53+00:00\"><em>Berkay Beyaztepe<\/em><\/ins><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aufgabenstellung der Spannungsregelung<\/strong><\/p>\n<p>Ziel dieser Kleingruppe ist es, aus einer gegl\u00e4tteten Eingangsspannung von ca. 24V DC<br \/>\neine geregelte Ausgangsspannung auf 12V DC und 5V DC-Ebene mit entsprechender<br \/>\nLeistung bereitzustellen. Die geregelten Spannungen werden \u00fcber ein Bussystem den<br \/>\nanderen Projektgruppen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><strong>Schaltungsentwurf<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Schaltungsentwurf sah die Spannungsregelung mittels Tiefsetzsteller vor. Aufgrund<br \/>\nder besonderen Umst\u00e4nde dieses Semesters wurde der erste Entwurf verworfen<br \/>\nund die Spannungsregelung mittels integrierter linearer Spannungsregler realisiert. Spannungsregler<br \/>\nbestehen aus einer hoch integrierten Transistorbeschaltung, mit der es<br \/>\nm\u00f6glich ist bei sich ver\u00e4ndernder Eingangsspannung eine definierte gleichbleibende Ausgangsspannung<br \/>\nzu erzeugen. Dabei darf die Ausgangsspannung nie h\u00f6her sein als die Eingangsspannung, da dies zur Zerst\u00f6rung der Regler f\u00fchrt. Zur Vermeidung einer \u00fcberh\u00f6hten<br \/>\nAusgangsspannung werden Schutzdioden eingesetzt. Dabei wird grunds\u00e4tzlich<br \/>\nzwischen Reglern f\u00fcr positive und negative Spannungen sowie mit fester oder einstellbarer<br \/>\nAusgangsspannung unterschieden.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/spannungsregler.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 10: schematischer Aufbau eines Spannungsreglers<\/p>\n<p>Die Realisierbarkeit der Schaltung wurde mittels PSpice und einem Testaufbau \u00fcberpr\u00fcft<br \/>\nund best\u00e4tigt.<\/p>\n<p><strong>Platine<\/strong><\/p>\n<p>Das Schaltungslayout wurde mittels EAGLE entworfen und entsprechend der Simulationsergebnisse<br \/>\nrealisiert. Dabei galt es die richtigen Leiterbahnbreiten sowie die korrekten<br \/>\nBauteile auszuw\u00e4hlen. Das dabei entwickelte Platinenlayout wurde in der TU-eigenen<br \/>\nPlatinenfertigung umgesetzt.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/spannungsregelung_SB.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 11: Schaltung der Spannungsregelung<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/zuchthaus\/wp-content\/uploads\/sites\/22\/2018\/07\/netz_layout.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 12: Platinenlayout der Spannungsregelung<\/p>\n<p><ins datetime=\"2018-07-15T13:56:53+00:00\"><em>Marcel Blasinger, Christian Berger<\/em><ins datetime=\"2018-07-15T13:54:30+00:00\"><\/ins><br \/>\n<\/ins><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da alle Ger\u00e4te und Bauteile, die wir f\u00fcr unser Auto-Gew\u00e4chshaus ben\u00f6tigen, eine bestimmte Betriebsspannung haben und mit Gleichspannung (DC) arbeiten, m\u00fcssen wir die 230V Wechselspannung, die wir aus der Steckdose erhalten, auf die ben\u00f6tigte Gleichspannung heruntertransformieren. 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