{"id":60,"date":"2017-05-30T14:53:30","date_gmt":"2017-05-30T12:53:30","guid":{"rendered":"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/?page_id=60"},"modified":"2017-07-17T18:48:37","modified_gmt":"2017-07-17T16:48:37","slug":"1-2-batterie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/gruppen\/gruppe-1-netzteil\/1-2-batterie\/","title":{"rendered":"1.2: Batterie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k1EinleitungBSB2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-484 aligncenter\" src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k1EinleitungBSB2.jpg\" alt=\"g1k1EinleitungBSB2\" width=\"399\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k1EinleitungBSB2.jpg 621w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k1EinleitungBSB2-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zum eigentlichen Netzteil soll Absynth auch mit Batterien betrieben werden<br \/>\nk\u00f6nnen. Die Anforderungen waren hier, dass die Batterie eine Mindestspannung von 15V<br \/>\nbereitstellt, einen Entladeschutz besitzt und auch innerhalb des Endger\u00e4ts geladen werden<br \/>\nkann. Aus alten Akkuschrauber Akkus wurden die Lithium-Ionen-Batterien ausgebaut,in<br \/>\ndem diese aufgebrochen, aus ihren Ladehalterungen entfernt, anschlie\u00dfend geladen und<br \/>\nauf ihre Funktionsf\u00e4higkeiten \u00fcberpr\u00fcft wurden. Bei den Batterien handelt es sich um<br \/>\n18650-Lithium-Ionen Batterien, die eine ungef\u00e4hre Ladeschlussspannung von 4.2V sowie<br \/>\neine Entladeschlussspannung von 2.5V besitzen. Die Kapazit\u00e4t der Batterien sind dabei<br \/>\nnicht von gro\u00dfer Bedeutung, da es bei der Stromversorgung mit den Batterien um ein<br \/>\n&#8222;Proof of Concept&#8220;geht und die Dauer des m\u00f6glichen Betriebs eher zweitrangig ist. Da die<br \/>\nSpannungsregelung, die die Ausgangsspannung unseres Netzteils regelt, mindestens eine<br \/>\nSpannung von 15V ben\u00f6tigt um diese auf die erforderlichen \u00b112V bzw. 5V zu regeln,<br \/>\nm\u00fcssen mindestens 7 Batterien in Reihe geschaltet werden. Um zus\u00e4tzlich noch den<br \/>\nerforderlichen Strom treiben zu k\u00f6nnen, werden 2 Str\u00e4nge parallel geschaltet. Jeweils 2<br \/>\nparallele Batterien werden an eins der Lademodule angeschlossen.<\/p>\n<p>Zum Laden der Batterie wird dabei ebenso die Komponenten eines Netzteils (Trafo, Gl\u00e4ttung,<br \/>\nSpannungsregelung) ben\u00f6tigt. F\u00fcr den Synthesizer werden aus alten Akku-Packs<br \/>\nausgebaute Lithium-Ionen-Akkus verwendet, die eine besondere I-U-Ladung ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Anf\u00e4ngliche \u00dcberlegungen, die Ladung inklusive Entlade-\/Ladeschutz mittel eigen erstellter<br \/>\nPlatinen durchzuf\u00fchren, mussten jedoch aufgrund der Komplexit\u00e4t und dem immensen<br \/>\nArbeits-\/Kostenaufwand f\u00fcr eine einzelne Kleingruppe fallen gelassen werden. Es werden<br \/>\nfertige Lademodule verwendet, die einen Lade- und Entladeschutz beinhalten und die<br \/>\nBatterien im richtigen Verfahren laden. Diese Module bestehen aus einem TP4056, einem<br \/>\nLithium-Ionen-Batterie-Lader mit bereits integriertem thermischen Schutz sowie einem<br \/>\nBatterie-Sicherheits-IC (DW01), der die Batterien vor \u00dcberladung oder Tiefenentladung<br \/>\nsch\u00fctzt und somit ein Zerst\u00f6ren der Batterien verhindert. Im Falle der \u00dcberladung sperrt<br \/>\nder IC die Ladung bei 4.25V , im Falle der Entladung bei 2.4V . Das Lademodul l\u00e4dt<br \/>\ndie Batterien dann jeweils mit 1A. Da keine gesonderte Schaltung zum Balancen der<br \/>\neinzelnen Ladezust\u00e4nde der Batterien vorhanden sind, wird f\u00fcr jede Batterie (bzw. 2<br \/>\nparallele Batterien) ein eigenes Lademodul verwendet. Die typische Verschaltung des<br \/>\nTP4056 ist in folgender Abbildung zu sehen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-458 aligncenter\" src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-1.jpg\" alt=\"g1k2TP4056-1\" width=\"438\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-1.jpg 438w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-1-300x209.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Verschaltung des ICs hingegen ist in der nachstehenden Abbildung \u00a0zu sehen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2DW01.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-455 aligncenter\" src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2DW01.jpg\" alt=\"g1k2DW01\" width=\"493\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2DW01.jpg 587w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2DW01-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die fertige Lade-Platine ist der n\u00e4chsten Abbildung dargestellt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-459 aligncenter\" src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-2.jpg\" alt=\"g1k2TP4056-2\" width=\"450\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-2.jpg 450w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2TP4056-2-300x203.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Lademodul ben\u00f6tigt jedoch eine Spannung im Bereich von [4.5; 5.5] V. Da die beiden<br \/>\nHauptstr\u00e4nge aufgrund des hohen Leistungsbedarfs des Synthesizers nicht auch f\u00fcr das<br \/>\nLaden der Batterien verwendet werden k\u00f6nnen, wird dazu ein Trafo aus den Best\u00e4nden<br \/>\ndes Projektlabors verwendet. Dieser regelt die Netzspannung von 230V auf \u00b18V herunter.<\/p>\n<p>Im Anschluss daran muss diese Spannung erst noch gleichgerichtet und gegl\u00e4ttet werden.<br \/>\n\u00c4hnlich wie Kleingruppe 1 wird ebenfalls ein Gleichrichter mit anschlie\u00dfender Gl\u00e4ttung<br \/>\naufgebaut. Dabei werden die gleichen Dioden sowie Kondensatoren wie Kleingruppe 1<br \/>\nverwendet, jedoch nicht 4 Kondensatoren sondern aufgrund des geringeren Strombedarfs<br \/>\nnur 2. Auch unsere Spannungsregelung, die diese Spannung dann auf 5V herunter<br \/>\nregelt, wurde wie Gruppe 3 realisiert. Sowohl Gleichrichtung\/Gl\u00e4ttung als auch die<br \/>\nSpannungsregelung inklusive Bauteilwerten ist in nachstehender Abbildung zu erkennen. F\u00fcr die Spannungsregelung wird ebenfalls der Linear-Regler LM2596 benutzt. Dieser \u00fcbernimmt<br \/>\ndabei die aktiven Teile der Regelung (bspw. Takt-Gebung) f\u00fcr den dahinter liegenden<br \/>\nTiefsetzsteller, bestehend aus der Induktivit\u00e4t L1, dem Ausgangskoppelkondensator<br \/>\nCout sowie der Diode. Der Spannungsteiler oberhalb des LM2596 dient zur Regelung<br \/>\nder Ausgangsspannung. Die Bauteilwerte wurden mit Hilfe von Formeln aus dessen<br \/>\nDatenblatt bestimmt (siehe Kleingruppe 3).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2GR-GL-SR.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-456 aligncenter\" src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2GR-GL-SR.jpg\" alt=\"g1k2GR-GL-SR\" width=\"715\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2GR-GL-SR.jpg 1349w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2GR-GL-SR-300x79.jpg 300w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2GR-GL-SR-1024x271.jpg 1024w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2GR-GL-SR-624x165.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 715px) 100vw, 715px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein gleichzeitiges Betreiben des Synthesizers mit Batterie und Netzspannung sollte<br \/>\nvermieden werden, da dies die Batterien auf lange Sicht sch\u00e4digt. Urspr\u00fcnglich war es<br \/>\nangedacht dies mit Hilfe einer Logikschaltung zu verhindern. Da jedoch bei einer<br \/>\nLogikschaltung im Schaltzeitpunkt kein Strom flie\u00dft, w\u00fcrde dies ein abruptes<br \/>\nAusschalten des Synthesizers nach sich ziehen. Dieser Schutz wurde deswegen mit Relais<br \/>\nrealisiert, die jeweils zwischengeschaltet werden. Ein Relais dabei zwischen Trafo der<br \/>\nBatterie und den Lademodulen sowie ein Relais zwischen den Batteriepacks und der<br \/>\nSpannungsregelung am Ausgang des Netzteils. Die Relais wurden dabei so dimensioniert,<br \/>\ndass sie dem entsprechend flie\u00dfenden Strom standhalten. Die Relais schalten demnach<br \/>\nimmer zwischen den verschiedenen Betriebsmodi, je nachdem ob gerade Netzspannung<br \/>\nam Synthesizer anliegt, die Batterien geladen werden sollen oder nicht. Die Relais auf<br \/>\nder Platine sind in\u00a0folgender Abb. zu erkennen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2Relais.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-457 aligncenter\" src=\"http:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2Relais.jpg\" alt=\"g1k2Relais\" width=\"546\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2Relais.jpg 942w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2Relais-300x190.jpg 300w, https:\/\/service.projektlabor.tu-berlin.de\/wordpress\/absynth\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2017\/05\/g1k2Relais-624x395.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zus\u00e4tzlich zum eigentlichen Netzteil soll Absynth auch mit Batterien betrieben werden k\u00f6nnen. 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